// Adventskalender 27 //

  • Herausgeber ‏ : ‎ epubli; 2. Edition (16. Mai 2020)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 332 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3752952423
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3752952421
  • Lesealter ‏ : ‎ 12 – 17 Jahre
(c) Moira AW

In der Fabula-Galaxie, wo moderne Technik selbstverständlich ist und Magie zum Alltag gehört, begibt sich der einfallsreiche Geheimagent John Rasbury auf eine abenteuerliche Reise, um eine mysteriöse Technologie zu bergen. Begleitet von seinem alten Kampfgefährten, dem Werwolf Arnulf, durchquert er auf seiner Reise zum abgeschiedenen Perlmond das Atlantische Imperium und dringt in die rechtsfreien Weiten des Niemandslands ein. Auf ihrem abenteuerlichen Weg bewältigen die Freunde gefährliche Dimensionssprünge und treffen auf hinterlistige Füchse, Cyborg-Piraten und gottgleiche Wesen.

Einmalige Welten und spannende Abenteuer mit seltsamen Wesen in einem Universum voller Mythen.

Als John Rasbury die breite, schmucklose Frontfassade der Zentrale des Nachtdienst, dem atlantischen Geheimdienst, vor sich sah, stutzte er kurz und hielt inne. Ganz allein stand er auf der Straße im Sicherheitsdistrikt von Atlantis, während am Himmel still die beiden Monde Triton und Argon ihre Bahnen zogen. Als Schattenmann war John diesen Weg schon öfters gegangen und es war auch nichts ungewöhnliches dabei, dass ein Agent des Nachtdienst eben jener Zentrale einen Besuch abstattete. Jedoch nicht wegen eines Missionsbriefings beim Chef des Nachtdienst, daher zurzeit in der Zentralverwaltung eingeteilt war und keine Missionenübernahm. Allerdings auch nicht, weil seine Schicht jetzt begonnen hätte,
da er nur tagsüber arbeitete. Sein außerberuflicher Besuch beim Nachtdienst hatte einen besonderen, ja ungewöhnlichen Grund. Und das machte ihn noch nervöser, als er für gewöhnlich schon war.
Wie vor dem Absprung von einer tiefen Klippe stand er mitten auf der dunklen, leblosen Straße. Bereit seine geheimen Absichten zu verfolgen.
Ein paar Sekunden lang verharrte er so, bis er sich umentschied und in den nächsten dunklen Winkel einer Seitenstraße bog. Der Absprung war missglückt. Mehrmals atmete John tief ein und aus und versuchte sich zu beruhigen.
Was ihm aber kaum gelang. Daraufhin fingerte er unruhig an seinem
Handgelenk herum, wo er seinen Portabile an einem Armband trug. Hastig flog sein Zeigefinger über den sich langsam aufbauenden holografischen Menübildschirm. Nach einigen Eingaben veränderte sich das Bildfeld und zeigte das Gesicht einer gefiederten, jungen Frau, die John neugierig in die Augen blickte.
„Hallo Felicia“, sagte John.
„Was ist?“, fragte die Frau. „Warum meldest du dich so früh? Hast du schon die Daten geholt?“
John kratzte sich am Hals und strich über sein glattes Kinn.

„Nein. Ich habe die Daten noch nicht“, antwortete er.
„Und warum rufst du mich dann an? Wo bist du?“
John schluckte.
„Ich glaube, ich kann das nicht.“
Im Gesicht der Frau zeigte sich ein Anflug von Argwohn, wobei ihre Federn sich leicht reckten.
„Was ist das Problem?“, hakte sie nach. „Sowas hast du doch schon mal gemacht?“
„Ja, natürlich. Aber es ist etwas anderes, sich bei Piraten oder Kriminellen einzuschleichen“, erwiderte er.

„Was meinst du damit?“
John räusperte sich und wurde leiser, als er antwortete.
„Ich breche in meine eigene Arbeitsstelle ein. Beim Nachtdienst! Einem der sichersten Orte im Imperium, wenn nicht der ganzen Galaxie. Wenn man mich erwischt, dann …“
Weiter kam er nicht, da der Gedanke ihm die Sprache verschlug. Stattdessen beendete seine Gesprächspartnerin den Satz für ihn.
„Wenn man dich erwischt, wird dir nichts geschehen, weil du ein Schattenmann bist. Du machst nur deine Arbeit und gehst ins Archiv. Daran istnichts verboten.“
„Aber ich gehe ja nicht bloß in irgendein Archiv, sondern ins ‚Geheime Archiv‘. Dafür habe ich keine Zugangsberechtigung“, rief John. „Dort befinden sich Staatsgeheimnisse, die Geheime Geschichte von Atlantis und noch andere Dinge, deren reine Existenz schon eine Gefahr für das Fortbestehen des Imperiums ist.“
„Außerdem auch ein Stein der Weisen. Und deswegen willst du da ja
rein“, entgegnete Felicia ruhig.

„Ja“, sagte John.
„Du hast mich um die Zugangscodes für das Archiv gebeten und um DNAProben von meinem Vater. Was beides nicht ganz einfach zu beschaffen war.“
„Ja, ich weiß.“
„Und du weißt auch, dass sie den Stein bald wegbringen werden. Wir haben also nur kurze Zeit die Chance, an die Informationen über die Sternenspringer zu kommen.“
John überlegte, während Felicia ihn weiter zu ermutigen versuchte.
„Außerdem, wie sollte man dich erwischen? Du gehst nur ins Archiv, wo sich um diese Zeit wahrscheinlich sowieso keiner aufhält. Du wirfst einen kurzen Blick auf den Stein, transferierst seine Daten und weg bist du.
Keiner wird merken, dass du da warst“, sagte sie.
Noch immer zweifelnd, wiegte John seinen Kopf hin und her.
„Denk an den Plan und deine Abmachung mit Arnulf“, fügte Felicia hinzu.
„Du hast dem Werwolf versprochen, mit den Informationen nach ehemaligen Standorten der Sternenspringer zu suchen, um dort Artefakte zu bergen. Und mir hast du immer gesagt, wie wertvoll und begehrt Gegenstän-
de von der untergangenen Zivilisation der Sternenspringer sind. Ohne
den Stein der Weisen geht es nicht. Und zudem erhoffst du dir doch auch etwas über ihre Technologie zu erfahren.“
„Ja, du hast Recht“, gab er kopfnickend zu.
„Du schaffst das“, sagte sie und beendete die Verbindung.
John schaltete seinen Portabile ab und verweilte noch ein paar Sekunden, wo er war, um sich zu sammeln. Endlich hatte er sich gefasst und war bereit den Plan auszuführen.

Frage: Wo will John Rasbury einbrechen?

Zu Gewinnen gibts: 1x Ebook

Teilnahmebedingungen

Natürlich geht ein Gewinnspiel nicht ohne Regeln. Deshalb hier das Kleingedruckte:

  • Das Gewinnspiel endet am 27.12.2021 um 23:59 Uhr.
  • Zu Gewinnen gibt es dieses Buch 1x als Ebook
  • Teile es! Markiere ein Freund, der das sieht.
  • Der*die Gewinner*in wird nach Weihnachten ausgelost und hier auf dem Blog in diesem Beitrag verkündet .
  • Jede*r, der*die die Gewinnspielfrage in den Kommentaren unter diesem Beitrag beantwortet, ist im Lostopf.
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein. Bist du jünger, brauchst du eine Einverständniserklärung deiner Erziehungsberechtigten.
  • Du musst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben.
  • Bitte gibt eure Adresse und Email Adresse für den Fall, das du gewinnen solltest!
  • Die E-Mail sollte seine*ihre Postanschrift und eine Einverständniserklärung beinhalten, dass ich die Adresse an Johannes Seitz weiterleiten darf. Ansonsten wird die Adresse nicht an Dritte weitergegeben, für nichts anderes als den Versand des Gewinns genutzt und gelöscht, sobald der Gewinn bei dem*der Gewinner*in angekommen ist. Meldet sich der*die Gewinner*in nicht bis zum oben genannten Zeitpunkt, wird neu ausgelost.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche allen die mitmachen viel Glück und viel Erfolg.

Danke an Johannes Seitz, dass er dieses Buch verlosen möchte und mitmachen möchte!

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