// Adventskalender 25 //

(c) Moira AW

Amelia Ansfield hat sich im dritten Band der Reihe schon gut im kleinen Cotswolds-Dorf Upper
Crayton eingelebt. Die Vollblut-Journalistin schreibt an ihre Kolumne, genießt romantische Stunden
mit dem charmanten Matthew und genießt das Dorfleben. Der Tod einer älteren Dame ist auch nichts,
was sie aus der Ruhe bringt.

Als jedoch eine zweite Dorfbewohnerin kurz danach stirbt, wird klar, dass keiner der beiden Tode
natürlich war. Dass Emilias Tante Rose schnell zu Hauptverdächtigen der Polizei wird, ruft den Club
der teuflischen Ermittlerrinnen auf dem Plan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den sie nur mit
aberwitzigen Einfällen, der Dorfgemeinschaft und Frauenpower gewinnen können.er gewinne

Kapitel 1


„Das geht sich nie aus.“ Amelia Ansfield musste schlucken, als sie das Ding betrachtete.
„Jetzt hab dich nicht so. Ist schließlich dafür gemacht, dass es sich ausgeht. Das dehnt sich schon.“
„Nein, ich will nicht! Das tut sicher voll weh.“
Dafür erntete sie nur eine hochgezogene Augenbraue.
„Du wirst es überleben. Jetzt komm her.“

Aber Amelia schüttelte nur den Kopf und presste die Lippen fest zusammen. Sie überlegte
fieberhaft, wie sie diesem Schicksal entkommen konnte. Sie versuchte, aus dem Raum zu fliehen, aber
eine kräftige Hand hielt sie fest.
„Hier geblieben. Millionen von Frauen lassen das täglich über sich ergehen, also wirst du es wohl
auch schaffen. Du bist doch hart im Nehmen. Leg dich aufs Bett, dann ist es leichter.“
„Ich sag dir, das wird nicht passen“, versuchte sie einen letzten Protest, ging aber wie geheißen
zum Bett.
„Die Füße musst du schon ein bisschen auseinander nehmen, sonst treffe ich nicht in das Loch
rein.“
Amelias Antwort war nur ein Stöhnen.
„Heb den Hintern.“
„Au!“ Sie begann zu schwitzen.
„Du hättest Schauspielerin werden sollen, das kann überhaupt nicht weh getan haben.“
„Na gut, vielleicht nicht. Aber das wird furchtbar, ich weiß es jetzt schon.“
Erneutes Augenverdrehen und Kopfschütteln. „Jetzt hilf mal ein bisschen mit, sonst wird das nie
was. Das ist wirklich enger als gedacht.“

„Au! Jetzt wird’s aber echt unangenehm“, jammerte Amelia.
„Gewöhn dich dran. Bei Bewegung wird es sicher noch unangenehmer.“
„Na toll. Ich sag dir, das ist zu eng.“
„Das passt. Lass mich mal da ran.“
„Au!”
„Gleich haben wir’s.“
„Musst es jetzt noch weiter?“, fragte Amelia voller Entsetzen.
„Nur noch ein Stück, gleich haben wir’s.“
„Ich kann nicht atmen. Bitte lass mich hier raus.“
Ein letzter Ruck, dann war es geschafft.

„Naja, sexy schaut anders aus. Aber der Zweck heiligt die Mittel“, sagte Amelias Freundin Kate
Hester und schaute voller Mitleid auf sie herab.
„So schlimm?“
„Ich an deiner Stelle würde mich nicht von Matthew verführen lassen. Wenn er das sieht, kann ich
für nichts garantieren. Soll ich dir aufhelfen?“ „Nein, ich glaube es geht schon“, sagte Amelia und rollte sich zunächst zur Seite, damit sie ihre
Füße über die Bettkante bekam.

„Du liebe Güte! Ich sehe aus wie eine Knackwurst.” Amelia musste Kate zustimmen, als sie sich in
ihrem Spandex-Body im Spiegel betrachtete. Auf gar keinen Fall würde sie zulassen, dass Matthew sie
so sah.
Kate prustete los. „Ja, hat schon eine gewisse Ähnlichkeit. Zum Glück sieht es unter dem Kleid
keiner.“
Amelia schloss die Augen und zählte bis fünf. „Ab morgen sind wir auf Diät. Das kann so echt
nicht weitergehen.“
„Hey, lass mich da raus. Ich will schließlich nicht meinen neuen Freund und dessen Exfreundin
beeindrucken“, sagte Kate und hob abwehrend die Hände.
Amelia verdrehte die Augen. „Erinnere mich nicht daran, ich bin eh schon so nervös.“
„Das brauchst du nicht zu sein. Matthew steht total auf dich. Und außerdem ist er ein Gentleman,
der wird dich vor allen blöden Kommentaren schützen.“

Als sie Amelias erschrockenes Gesicht sah, fügte Kate noch schnell hinzu: „Sei einfach du selbst,
dann gibt’s sicher überhaupt keine blöden Kommentare. Sie werden dich lieben.“
„Glaubst du wirklich? Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie man sich in so hochwohlgeborenen
Kreisen verhält.“
Kate lachte kurz auf. „Hochwohlgeborene Kreise? Nur weil Matthew der Sohn von Sir Malcolm ist,
ist er ja noch lang kein Außerirdischer. Die ganzen Snobs dort kochen auch nur mit Wasser. Und jetzt
hör auf, an deiner Unterlippe herumzukauen. Du verschmierst den Lippenstift.“
Amelia atmete einmal tief durch – soweit das in ihrer Spandex-Unterwäsche möglich war. Dann
straffte sie die Schultern und sagte: „Du hast recht. Die werden mich schon nicht fressen. Gib mir mal
das Kleid, bitte.“

„Wow“, sagte Kate und trat einen Schritt zurück, als Amelia ihr neues Cocktailkleid angezogen
hatte. „Du schaust toll aus. Als ich dich vorher in dem Liebestöter gesehen habe, hatte ich ehrlich
gesagt so meine Zweifel, aber das Ding bringt’s voll. Matthew werden die Augen aus dem Kopf fallen,
das sage ich dir!“
Amelia lächelte und betrachtete sich zufrieden im Spiegel. „Das will ich auch hoffen, bei dem
ganzen Aufwand. Ich frag mich nur gerade, wie ich da wieder rauskommen soll.“
„Wenn du mich mitten in der Nacht aufweckst, damit ich dich da rausschäle, kündige ich dir die
Freundschaft auf. Entweder du weckst Rose oder du holst die Schere.”
„Bist du verrückt? Dafür war das Ding viel zu teuer. Vielleicht ist es ja einfacher, das aus- als
anzuziehen.“
„Das wirst du in ein paar Stunden herausfinden. Erzähl es mir dann morgen. Vormittag“, sagte
Kate mit einem schiefen Grinsen.
Amelia grummelte nur. Dann zog sie ihre Schuhe an, den Lippenstift nach und ein leichtes
Jäckchen über. „Hab ich alles? Handy. Geld. Schlüssel. Lippenstift. Puder.“
„Blasenpflaster?“, schlug Kate mit einer Geste auf ihre hochhackigen Schuhe vor.
„Ich mach ja keine Wanderungen. Wie schlimm kann das schon werden?“
Kate zuckte mit den Schultern. „Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.”
„Okay, okay. Zwei Blasenpflaster werden sich schon noch ausgehen. Wann sind eigentlich diese
Zwergentaschen in Mode gekommen?“

Das Knirschen von Autoreifen auf dem Kiesweg vor Agra Cottage beendete Amelias Beschwerde
abrupt.
„Das ist er.“
„Ich wünsch dir viel Spaß und vergiss nicht: Ich will morgen alles ganz genau wissen“, sagte Kate
und verabschiedete sich durch die Hintertür.

Frage: Wie heißt Amelias Hund?

Verlost wird: 3x Taschenbücher

Teilnahmebedingungen:

Natürlich geht ein Gewinnspiel nicht ohne Regeln. Deshalb hier das Kleingedruckte:

  • Das Gewinnspiel endet am 25.12.2021 um 23:59 Uhr.
  • Zu Gewinnen gibt dreimal das Buch
  • Teile es! Markiere ein Freund, der das sieht.
  • Der*die Gewinner*in wird nach Weihnachten aausgelost und hier auf dem Blog in diesem Beitrag verkündet .
  • Jede*r, der*die die Gewinnspielfrage in den Kommentaren unter diesem Beitrag beantwortet, ist im Lostopf.
  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein. Bist du jünger, brauchst du eine Einverständniserklärung deiner Erziehungsberechtigten.
  • Bitte gibt eure Adresse und Email Adresse für den Fall, das du gewinnen solltest! Du musst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben. Die E-Mail sollte seine*ihre Postanschrift und eine Einverständniserklärung beinhalten, dass ich die Adresse an Ella Mannsberger weiterleiten darf. Ansonsten wird die Adresse nicht an Dritte weitergegeben, für nichts anderes als den Versand des Gewinns genutzt und gelöscht, sobald der Gewinn bei dem*der Gewinner*in angekommen ist.
  • Meldet sich der*die Gewinner*in nicht bis zum oben genannten Zeitpunkt, wird neu ausgelost.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche allen die mitmachen, viel Glück und eine schöne restliche Weihnachts/ Jahreswechsel. Eure Momo

(c) Klappentext / Bild & Kurzer Texte Ella Mannsberger

Herzlichen Dank an Ella Mannsberger für eine Buchverlosung.