Vegetarismus Teil II/III

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Heute ein Thema, das mir sehr, sehr, sehr am Herzen liegt, und die mich gewissermaßen ankotzt und zwar auf eine übelster Art und Weise. Ich bin Vegetarierin, aus mehreren bestimmten Gründen, und ich bekomme oft zu spüren, zu hören, das man nicht ganz bei Sinnen ist, weil man Vegetarierin ist. Es geht um die Vorurteile des Menschen bzw wir Vegetarier sind krank. Die Vorwürfen von den aggressiven Fleischfressern, die wir als Vegetarier zu hören bekommen.

Ich war damals 17 und hatte zum ersten Mal eigene Tiere, die ich über alles liebte. Ich lernte endlich was Liebe ist und bekam Muttergefühle.

Meine Großeltern verabscheuten Kaninchen. Damals – in ihren jungen Jahren, haben sie alles gezüchtet, was gezüchtet werden kann und haben von diesem Zeug gegessen. Auch süße, schnuckelige Kaninchen waren dabei. Das beide Ruhrpotter so hart sein konnten, viele süße Kaninchen zu schlachte (Opa hatt sie selbst geschlachtet und auch den Hahn den Kopf abgehackt!) bleibt mir persönlich die Spucke weg. Schon alleine, wenn ich daran denke, könnt ich kotzen.

Ich war im Urlaub, das erste mal ohne sie, und habe sie vermisst. Ich habe geweint. Aus Sehnsucht. Versteht sich hoffentlich. Sie verstanden nicht mal, das ich jeden Tag anrufen wollte um nach Ihnen zu fragen und zu wissen wie es den beiden geht.

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(c) Moira

Es waren meine Babys, ich liebte sie über alles. Sie waren das Beste, das mir jemals in meinen Leben passiert ist. Es war dieses typische Denken, diese Vorurteile, die eingeseßen im Kopf war. Anstatt auszuprobieren und zu testen, ob sich bei ihnen selbst etwas positives oder negatives verändert, immer nur Vorurteile. Ausprobieren meine ich, in dem sinne, das man mal für drei Monate vegetarisch sich ernährt und sich dann untersuchen lässt, ob die Werte in Ordnung sind, oder sich verbessert haben oder verschlechtert haben oder wirklich gar abgenommen hat.

Mein Vater lässt sich gerne von seiner fetten Mutter manipulieren. Kaninchen werden gegessen und nicht gestreichelt. Er konnte es nicht verstehen, das ich Muttergefühle entwickelte. Für ihn war klar, das Tier keine Liebe sind und Tiere keine Ersatzmenschen sind. Bis zum Tod meiner Kaninchen, hat er sich nie drum geschert, sie mal auf den Schoß zu legen.

Wir sind oft zum Arzt gefahren. Papa packte sie in den Kofferraum, als wären sie ein Stück Dreck. Er gab immer nur seine Vorwürfe, Tiere kommen auf dem Teller und nicht zum streicheln da. Er schüttelt oft den Kopf, wenn ich immer wieder sagte: „ach guck mal wie süßßß die ist.“ Verständnislos, das ich Flocky als Tochter bezeichnete.

Mir wird bewusst, seitdem ich die beiden Kaninchen hatten, zogen sich graue Wolken über das Familien aus. Alle wollten sie fressen, sogar mein Opa und mein Onkel. Sprüche wurden gemacht ohne Ende. Und ich als Vegetarierin hätte sie alle auf den Mond geschossen. Karma lässt euch alle grüßen!

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(c) Peta

Wir hatten vor unseren Kaninchen, schon Tiere gehabt, etliche sogar, aber sie wurden als „Tiere“ behandelt, wie man sie immer behandelt und nicht so wie wir Flocky und Jimmy behandelt haben.

Als Flocky sehr schwer krank wurde, sie war nach dem Tod von Jimmy sehr alleine, und war auf einmal krank, fraß nichts mehr, wollte ich den Notarztwagen der Tiere anrufen, ich weiß noch wie mein Vater herumgebrüllt hat, was mir einfiele, den Arzt anzurufen. Flocky gehe es gut. Er konnte es nicht sehen, denn der war in Kassel und nicht in Himmelosterleinchen.* (*Ort geändert 😉 )

Flocky, Jimmy und Leo waren die besten Kaninchen, die ich je hatte. Flocky war ein weißes Kaninchen, das sehr intelligent und Madamehaftlike ist. Sie wusste immer, wenn es was zu fressen gab und fraß mehr als ihr Freund. Als sie dann 3 Tage nichts fraß und sich kaum bewegte, machte ich mir Sorgen. Und es ist ganz normal, einen Krankenwagen anzurufen. Aber das haben bis heute meine Eltern und mein Bruder nicht verstanden. Statt sofort zu mir nach hause zu fahren, blieben sie da wo der Pfeffer wächst. Und obwohl ich gesagt hatte, das sie krank sei, hatte mir keiner geglaubt, erst nach lauten Gebrüll und gedrängel kam mein Bruder und wir fuhren mit ihr zum Arzt, die daraufhin sah, das Flocky abgenommen hat. Wenn wir nicht gefahren wären, wäre sie schon längst eher gestorben. Sie hätte Leo nie kennen gelernt.

Vorweg muss ich sagen: Ich bin ein positiver Mensch. Und dieser Satz passt: Deine Gedanken kreieren deine Realität, daher halte nur positive Gedanken und Erwartungen…

Und dann gab es Tage, da bin ich nicht gegangen, wegen dieser Gedanken. Ich habe gebetet und Affirmationssätze gesprochen. Ich als Mutter hatte die Verantwortung für Jimmy, leo und Flocky. Ich wollte nicht, das die das ganze Chemisches Zeug zu sich nehmen. Ich selber nehme keine Medikamente mehr, auch wenn Ärzte mir raten, ich sollte das tun. Da steckt zu viel Manipulation Gedöngs drin. Und ich lasse mich ungern manipulieren. Ich möchte mein Körper selber heilen mit Kräuter und ihn lieben, dann wird er schon seine Aufgabe so machen wie er es wohl tun sollte. 😉 ❤ Ist mein voller Ernst. Ich hätte für meine beide alles getan, damit es Ihnen gut ging und Heilungskräfte aktiviert sind.

Habt Ihr Fragen, dann stellt sie unter diesen Beitrag. Morgen kommt eine neue Rezension online, am Mittwoch kommt dann das Gewinnspiel . ❤

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