Autorenvorstellung – Katya Bosse

11722348_683616915072603_1899598568732890447_oName: Katya Bosse
Geboren: ja (02.05.1962)
Wohnort: Oberpfalz
Beruf: Erzieherin, EU-Rentnerin

Buchgenre: Belletristik

Hier kannst Du das Buch kaufen:

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Folge:

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Was hat dich dazu bewogen Bücher zu schreiben? War das schon immer ein Traum Bücher zu schreiben?
Eigentlich habe ich als Kind schon geschrieben, natürlich Märchen 😉
Später erfand ich für Kinder Mitmachgeschichten (unter meinem richtigen Namen).
Ausschlagebend für die „Warum nicht“-Bücher war ein Anstoß meiner Schwester während meiner Aufarbeitung der PTBS, die durch einen Verkehrsunfall und dessen Folgen zum Leben erwachte.
Vorraussetzungen für diese Krankheit werden ja schon in der frühen Kindheit gelegt, was ich nicht wahrhaben wollte.
Bei mir gab es so einige „Scherbenhaufen“, die ich mit der Hilfe einer sehr kompetenten Psychologin versucht habe zu verarbeiten.
Es gibt Autoren, die sich das Schreiben aneignen. Hast Du irgend welche Kurse belegt oder einfach so geschrieben?
Nein, aber durch meine Arbeit als Erzieherin wurde die Phantasie auf dem Laufenden
gehalten. Ich musste so manche Geschichten erfinden. *lach*

In deinem Buch „Warum nicht – Scherbenparadies“ geht es um deine Erfahrungen mit Anbietern, ADAC, der Allianz-Versicherung. Ist dir die Biographie schwer gefallen, alles aufzuschreiben?
Natürlich, ich musste viele Wochen Schreibpausen einlegen. Wenn alles wieder hochkocht, kann man einfach nicht mehr. Die Kehle schnürt sich zu, der Magen rebelliert.
Später habe ich versucht, in die Rolle eines Reporters zu schlüpfen. Das machte Einiges leichter.

Hast Du nicht Angst, das all das was Du erzählt hast, Konsequenzen hat?
Oh ja, sie war sehr präsent.
Ich habe alle Namen geändert, außer die der Instanzen. Ich will, dass alle erfahren, was sie für ein Spiel treiben.
Zum Schluss habe ich beschlossen, es darauf ankommen zu lassen. Es ist ja alles belegt, es sind keine Lügen. Den Kampf würde ich auch noch aufnehmen.

Deine 2 Bücher „Ein ganz normales Leben; Scherbenparadies“ basieren auf deinen Erfahrungen im Leben, was du alles erlebt hast.
Es ist die Geschicht von sagen wir mal “Lieschen Müller”, ein bisschen extrem, manchmal lustig, manchmal traurig, aber dadurch hat sich bis jetzt jeder Leser irgendwo wiedererkannt oder identifiziert.
Manche Leser haben sich bei mir bedankt, dass ich ihnen wieder Kraft zum Leben gegeben habe.

Mit deinem echten Namen, schreibst Du Kinderbücher. Wie ist die Idee, mit dem Kinderbuch entstanden? Basiert das Kinderbuch auch auf eigene Erfahrung im Alltag?
Selbstverständlich. Wie ich schon sagte, habe ich in meinem Job ständig Geschichten ausgedacht. Die Inhalte der Geschichten basieren allerdings nicht aus Erfahrungen, nur die “pädagogischen Werte” *lach, lach*
Es sind ja Mitmachgeschichten, deshalb sind sie auch alle ausprobiert.
Was macht für dich ein gutes Buch aus?
Es sollte spannend sein und autentisch. Ich mag zum Beispiel die Art von Somerset Morgan, Nexö, Hesse und Fitzek.
Wie oft, hast Du deine Bücher umgeändert?
Ich habe es nicht gezählt.

Was können Leser von deinen „Warum nicht – Ein ganz normales Leben und andere Unebenheiten“ bis hin zu „Warum nicht Scherbenparadies“ erwarten?
Unterhaltung, Zeitzeugnisse (z. B. die Zeit der Wende), Parallelen zum eigenem Leben vielleicht manchmal Entsetzen, Schmunzeln.

Was möchtest Du mit deiner Buchreihe „Warum nicht“ erreichen?
Mit der „Warum nicht-Reihe“ wollte ich vor allem meinen „Gegnern“ ALLIANZ und ADAC sowie dem deutschen Rechtsystem die Zähne zeigen, wollte ihre Machenschaften öffentlich machen.
Aus heutiger Sicht möchte ich vor allem zeigen, dass es manchmal im Leben sehr aussichtslos scheinen kann, es aber immer einen Weg gibt.
Ich möchte helfen, das kleine Glück zu entdecken.
Für die Leser, die die Reihe „Warum nicht“ gelesen haben, wie hast Du es geschafft, wieder auf eigene Beine zu stehen und wie hast du das kleine Glück gefunden?
Durch meine Familie. Meine phantastischen Töchter haben mich nie aufgegeben, mein Schatz nimmt mir fast alles “Amtliche” ab, meine Psychologin hatte mir die Augen geöffnet, mich aus der “Opferrolle” geführt.
Mein Aufenthalt in der offenen psychiatrischen Klinik hat mir die Geduld wiedergegeben.
Dadurch habe ich mich selbst verändert, meditiere, bin gelassener geworden, nehme mir viel Zeit für mich, kann ”Nein” sagen …

Wo schreibst Du deine Bücher?
Mein PC in der Küche (mit Blick ins Grüne) muss meine Tippleidenschaft ertragen.

Selfpublisher/Eigenverlag, wenn ja warum?
Ich bin Selbstpublisher, weil andere Verlage manchmal ganz schön dubios sind. Das beginnt mit Vorfinanzierung und endet bei der Aufforderung „sexistischer“ zu schreiben.

Werden deine Leser noch mehr von Dir hören?
Ein neues Buch habe ich schon im Kopf. Es geht um das Leben eines 93-jährigen. Sowas wie ein Dialog, mehr verrate ich nicht. Der Titel steht schon, auch der Prolog. Wird spannend und für mich eine Herausforderung. Muss nur noch recherchieren, interviewen, … und schreiben 😉

Was musst Du machen, damit du Ideen für ein neues Buch bekommst?
Für Inspirationen brauche ich also das Leben 🙂

Was sind deine Ziele/ Wünsche?
Meine Wünsche sind, für die Leser unterhaltsam zu sein, Gesundheit für Mensch und Natur und für alle ein angstfreies Leben.

Bereits erschienen:

413xoC-h69L._SX351_BO1,204,203,200_Locker, schonungslos und heiter erzählt die Autorin ein ganz normales Leben. In vielen Geschichten findet sich der Leser wieder. Ja so war das in den 60er und 70er Jahren in Deutschland, in Ost und West gar nicht so verschieden. Dabei fällt die Autorin nie in ein larmoyantes „früher war alles besser“, in der Kindheit und frühen Jugend war es nur anders, aus heutiger Sicht manchmal fast schon fremd. Ein anderes Mal scheint es, als hätte sich nichts verändert. Oft wird man über die radikal subjektive Sicht lachen müssen, manchmal wird der Leser auch ein bisschen nachdenklich. Ein Buch, das man bis zum Ende nicht aus der Hand legt.

Vielen Lieben Dank für das Interview. Alles Liebe & Gute weiterhin auf deinen Weg ❤

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